Moving out

 Moving out

Mit diesem Begriff umschreiben wir die ersten Schritte in die Selbstständigkeit. Moving out von Zuhause! Auszug aus dem Elternhaus!

Wie gehe ich vor? Zuerst einmal muss die finanzielle Situation geklärt werden. Also was kann ich mir mit meinem Einkommen Leisten? Der Mietzins (Miete Wohnung) muss dem Vermieter monatlich im Voraus einbezahlt werden.

Neben der Miete entstehen zusätzliche Unkosten. Es handelt sich dabei um die Neben- und Heizkosten. In diesen Gebühren sind zum Beispiel der Wasserverbrauch, der Oel- oder Gasverbrauch für die Heizung, der Strom im Treppenhaus und Keller und auch der Hausabwart enthalten. Der Betrag für die Nebenkosten wird ebenfalls monatlich im Voraus zusätzlich zur Miete der Wohnung verlangt.

Im Weiteren spielen Ihre Wünsche eine grosse Rolle bei den Zusatzkosten wie etwa Internet oder Radio und Fernsehen. Daneben erhalten Sie eine separate Stromrechnung für Ihre Wohnung. Die Wohnungskosten insgesamt dürfen jedoch nicht mehr als etwa 30 % von Ihrem monatlichem Nettoeinkommen (ausbezahlter Lohn) betragen.

Haben Sie denn überhaupt eigene Möbel? Vielleicht können Sie zu Beginn Ihrer Selbstständigkeit diverse Möbel von Zuhause mitnehmen! Aber ganz bestimmt benötigen Sie auch dann noch weitere Einrichtungen und Accessoires. Wieviel Geld steht da noch zur Verfügung?

Daneben sind Sie verpflichtet für eine Wohnung ein Depot (Betrag als Sicherheit) zu hinterlegen. Je nach Vermieter muss ein Depot von 1 bis 3 Monatsmieten hinterlegt werden. Kann ich mir das leisten?

Eine Alternative bilden die Mietkautionen ohne Depot, sogenannte Mietkautionsversicherungen. Dabei stellt Ihnen das Versicherungsunternehmen ein Zertifikat in der Höhe der verlangten Kaution für den Vermieter aus. Allerdings muss der Vermieter einverstanden sein und Sie müssen jedes Jahr einen bestimmten Betrag an die Versicherung zahlen. Das sind dann zusätzliche Ausgaben!

Sie können sich das nicht leisten? Nun dann gibt's noch die Wohngemeinschaften! Das Zusammenleben von gleichalterigen Personen in einer Wohnung. Sie teilen dann alle Kosten miteinander. Fragen Sie am besten in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis nach.

Haben Sie Ihr Budget einmal festgelegt, so geht's an die Wohnungssuche oder an die Suche nach Wohngemeinschaft! Wo suche ich? Am besten im Internet. Die grossen Wohnungsmärkte und WG-Anzeigen finden Sie fast alle online.

Haben Sie einmal ein Objekt ins Auge gefasst, so vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin. Stellen Sie sich bei der Besichtigung dem Verwalter vor. Versuchen Sie einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Seien Sie offen und ehrlich. Erzählen Sie auch ein wenig von sich selbst. Also woher Sie kommen, was Sie arbeiten und warum Sie nun eine Wohnung suchen.

Bei Wohngemeinschaften sollten Sie unbedingt alle Personen in der Wohnung kennen lernen. Erfahren Sie mehr über die Arbeitszeiten Ihrer Mitbewohner. Im Normalfall bildet sich bei jungen gleichalterigen Mitbewohnern schnell eine lockere und problemlose Bekanntschaft. Auch für schnellen Kontakt und gemeinsame Unternehmungen sind WG sehr geeignet.

Neben der Wohnungsbesichtigung sollten Sie die Umgebung bei Tag einmal abschreiten. Achten Sie auf die umliegenden Gebäude und Strassen, wie auf Einkaufsmöglichkeiten. Stellen Sie fest wo sich die Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel befinden.

Wie bewerbe ich mich um eine Wohnung? Als erstes sollten Sie das vom Vermieter bei der Besichtigung abgegebene Formular ausfüllen. Senden Sie das Formular zusammen mit einer Auskunft vom Betreibungsamt an den Vermieter.

Günstige Wohnungen in einer Stadt sind schwer zu finden, geschweige denn zu bekommen. Da spielt vielleicht eine gute Referenz oder der Eindruck den Sie bei der Besichtigung hinterlassen haben, eine entscheidende Rolle.

Oft werden solche Wohnung auch unter Hand vergeben. Wenn Sie also schon Jemanden in diesem Haus kennen, kann dies ein Vorteil sein.

Wie erhalte ich eine gute Referenz? In der heutigen Zeit legen die Vermieter Wert auf zahlungsfähige Mieter. Eine Auskunft zum Charakter eines Mieters spielt dabei auch eine Rolle. Neben Ihrem Lehrmeister oder Schulleiter sind vielleicht auch noch andere Personen bereit für Sie einzutreten. Dies können Ihre Eltern, Bekannte, Verwandte oder Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft oder Militär sein.

 
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